Schwarmintelligenz durch die WukzkauK

Einer der Gründe warum ich mich gern im Internet aufhalte ich die Vielfalt an Wissen die man hier erhalten kann. Von vielen belächelte Onlinezeit, welche so oft als Zeitverschwendung durch Dritte empfunden wird, mir aber viel Fachwissen vermittelt, ist somit für mich an natürlich mehr als nur Zeitinvestition.

Das Internet hat den falschen Namen. Richtiger wäre „Wissensmaschine und Kollektivinformationsquelle zum kollektiven Austausch und Konsum“. Allerdings spricht sich „Internet“ leichter als „WukzkauK“.

Dadurch, dass die Nutzer des Internets zumindest theorethisch auf die selbe Fülle an Informationen zurückgreifen können, macht auch eine soziale Vernetzung dieser Nutzer erst Sinn. Das, ist zum einen Fluch (siehe Don´t click – Wahnsinn) aber zum anderen auch ein Segen, denn die Information wird nicht mehr allein konsumiert sondern immer im Schwarm. Wenn nun also etwas bedeutendes passiert rennt die Information wie ein Lauffeuer durch die unterschiedlichen Plattformen und Netzwerke… StudiVZ, Facebook, Twitter, Blogosphäre, Podcasting usw…

Kollektive Intelligenz, auch Gruppen– oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren systemtheoretische, soziologische und pseudowissenschaftliche Ansätze.

Etwas einfacher ausgedrückt bedeutet das, dass eine Gruppe in der Regel intelligenter ist als eine Einzelperson. In wie fern sich dieses mit der deutschen Geschichte vereinbaren lässt ist mir nicht so ganz klar, aber grundsätzlich ist die Gruppendynamik, wie wir Sie nach der Abmahnung von Markus Beckedahl erlebt haben, positiv. Das ansich ist natürlich keine Schwarmintelligenz sondern eher Gruppendynamic.

Aber Aussagen, die vielleicht nicht unbedingt korrekt sind, werden im Netz sehr schnell aufgedeckt und weiter getragen. Peinliche Falschaussagen natürlich weniger, was den Effekt der Schwarmintelligenz zum Vorschein bringt.

PS: Wer Tipps zur Sonntagssoziologie hören möchte, geht am besten zum Sonntagssoziologen.

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