Die wichtigste Technologie dafür ist #Docker.
Mein UGREEN DXP2800 ist zunächst einmal ein Netzwerkspeicher mit 6 TB Kapazität. Allerdings kann das Gerät deutlich mehr, als einfach nur Dateien abzulegen.
Was macht Docker?
Normalerweise installiert man Programme direkt auf einem Betriebssystem. Docker verfolgt einen anderen Ansatz.
Jede Anwendung läuft in einem eigenen sogenannten Container. Das kann man sich wie einen kleinen, abgeschlossenen Bereich vorstellen, in dem die Software mit ihren benötigten Komponenten ausgeführt wird.

Der Vorteil: Ich kann mehrere Anwendungen auf meinem NAS betreiben, ohne sie alle direkt im Betriebssystem installieren zu müssen.
Außerdem lassen sich Container vergleichsweise einfach aktualisieren oder neu erstellen.
Wie sieht das bei mir aus?
Auf meinem NAS laufen unter anderem Immich, Jellyfin und Home Assistant über Docker. Dabei muss ich im Wesentlichen drei Dinge festlegen:
- Welche Anwendung soll gestartet werden?
- Auf welche Ordner meines NAS darf sie zugreifen?
- Über welchen Netzwerkport erreiche ich sie?
Wichtig ist außerdem, dass Einstellungen und Daten außerhalb des Containers gespeichert werden. Sonst könnten sie beim Neuerstellen verloren gehen.
Ist das kompliziert?
Ein bisschen technisches Verständnis hilft definitiv. Gerade bei Zugriffsrechten, Netzwerkverbindungen und der Konfiguration gibt es gelegentlich Schwierigkeiten. Allerdings findet man für viele Anwendungen bereits fertige Docker-Konfigurationen. Und natürlich kann KI bei der Einrichtung und Fehlersuche helfen. Das habe ich bei meinem Projekt ausgiebig genutzt.
Mein Fazit: Docker macht aus einem einfachen NAS eine ziemlich vielseitige Plattform für eigene Anwendungen. Natürlich ist ein NAS primär zur Sicherung der Daten da, aber um die Daten nutzen zu können helfen ein paar Dienste schon weiter. Ein paar werde ich hier noch vorstellen...

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